28.3.
In weiser Voraussicht hatte ich mir den Bus auf die Mittagszeit gelegt, womit mir ein Vormittag blieb, um noch etwas in Arequipa anzuschauen. Anna hatte so von dem Kloster geschwärmt, das ja vor meiner Haustür lag, und so packte ich meinen Krempel zusammen und stand schon um halb zehn am Klostereingang. Und tatsächlich: dies ist schon eine ganz besonders beeindruckende Anlage mit ihren 20.000 Quadratmetern. 70% davon sind für die Öffentlichkeit freigegeben, die übrigen 30% werden noch von Nonnen bewohnt.
Und was weiß Wiki darüber?
Das Kloster wurde 1579 von der wohlhabenden Witwe María de Guzmán gegründet. Der Vizekönig von Peru, Francisco de Toledo, hatte zuvor den Bau genehmigt. Am 2.Oktober 1580 wurden Kloster und Kirche der hl. Katharina geweiht und den ersten Schwestern die Erlaubnis erteilt, den Habit anzulegen. Santa Catalina erstreckte sich über 20.000 m² in dem als „weiße Stadt“ bekannten Arequipa und wurde 1582 und in den 1960er Jahren mehrmals durch Erdbeben stark beschädigt. Das im Stile der Mudéjares erbaute Kloster zeichnet sich durch seine in lebhaften Farben getünchten Mauern aus.
Ursprünglich war das Kloster eine Internatsschule für die Töchter reicher spanischstämmiger Familien, die von den Nonnen unterrichtet wurden. Die Tradition jener Zeit zufolge sah vor, dass jeweils die zweite Tochter oder der zweite Sohn einer Familie ins geistliche Leben eintrat, und Santa Catalina akzeptierte später nur Kandidatinnen aus wohlhabenden Familien. Als Mitgift hatten diese, wenn sie Chorschwestern werden wollten, dem Kloster eine Mitgift in Höhe von etwa 2400 Silbermünzen zu übergeben, dazu zahlreiche auf einer Liste vermerkte Gegenstände wie etwa eine Statue, ein Gemälde, eine Lampe und Gewänder. An der Ausstattung der Zellen der Nonnen ist erkennbar, dass die meisten sehr wohlhabend waren.
Santa Catalina beherbergte zeitweise bis zu 150 Nonnen und 300 Bedienstete. Die Dienstboten wuschen die Wäsche der Nonnen und erledigten für sie den Einkauf, da die Nonnen in Klausur leben. Über ihren sechstägigen Gastaufenthalt in der Klausur im Jahre 1834 berichtete die französische Schriftstellerin und Frauenrechtlerin Flora Tristan im Jahre 1834 ausführlich über das Kloster und die Nonnen von Santa Catalina. Flora Tristan zufolge lebten sie weit ungezwungener, als ihre strenge Regel es hätte erwarten lassen.
Ich denke, das reicht für euch! Wer mehr wissen möchte, kann's ja nachlesen! ;)
Nach meinem ausführlichen Klostergang blieb gerade mal eine knappe Stunde, um die Markthalle noch schnell aufzusuchen. Ich konnte den Ständen mit den leckeren Säften nicht widerstehen und genehmigte mir ein paar Vitamine!
Unglaublich ist auch die Auswahl an ‚papas‘ - Kartoffeln!
Unglaublich ist auch die Auswahl an ‚papas‘ - Kartoffeln!
Der Honigverkäufer hat gleich seine
ganzen Bienen mitgebracht!






























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