Montag, 29. April 2019

Goodbye Galápagos Islands! (Heul!)

24.4.

Ich hätte nicht gedacht, dass mir der Abschied von den Inseln so schwer fällt; aber hier hat halt so Vieles gestimmt: die Natur, die Tiere, die netten Menschen, die ich hier getroffen habe, das Feeling überhaupt... Ach ja, eingepfercht zwischen zwei Männern im Shared Taxi rollte ich dem Kanal entgegen, den es noch zu überqueren galt, um auf die Insel Baltra zu gelangen, wo der Flughafen liegt. Unser Gepäck lag auf dem Pick-up hinten drauf und wie sollte es auch anders sein: ein kurzer aber kräftiger Regenschauer zwang den Fahrer zum Anhalten und alles abzudecken. Dann wieder die Prozedur des Umsteigens in den Bus, wobei unser gesamtes Gepäck von jungen Männern im Innern des Buses aufgetürmt wurde. Ganz heftige Schufterei! 
Ich sah mich noch in Gedanken vor zwei Wochen hier ankommen und mich fragen, was mich wohl erwarten würde... Tja, nun wusste ich es! Aber sooo schön hätte ich es nie erwartet!







Trotz 'Abschiedsschmerz' war ich morgens noch so vorausschauend gewesen, meinen 'Freund' Luis, den Taxifahrer in Quito, per Whatsapp anzuschreiben, ob er mich wohl abholen wollte bzw. könnte. Mussten wir uns nur noch treffen und nicht wie beim letzten Mal in Quito blöd verpassen. Damit blieb mir nämlich das Gedöns mit dem Shuttlebus zum alten Flughafen erspart (ich hatte davon berichtet).

Der Flug nach Quito ging wieder mit kurzem Aufenthalt über Guayaquil, eine große Stadt an einem Fluss in Meeresnähe.





Pünktlich ging es weiter nach Quito, wo auch das Gepäck flott ausgeladen war. (LATAM ist halt verlässlich!) Ich hatte im Flughafen WLAN und konnte Luis schreiben, dass ich da war. Er schrieb zurück und dieses Mal trafen wir uns wie vereinbart. Er machte mir wieder einen Spezialpreis und wir waren beide zufrieden. Als ich ihm vorschwärmte, wie schön die Inseln seien und er unbedingt mit seiner Frau mal dorthin müsste, meinte er nur, das müsste noch eine ganze Weile warten: sein ältester Sohn studiert noch, was 400 Dollar im Monat kostet und dann müsste er noch die Raten fürs Auto abbezahlen...! Da wurde mir einmal wieder bewusst, wie unerschwinglich die Inseln für die meisten Ecuadorianer sind und wie privilegiert ich dagegen bin!

Mein neues Hotel hatte meine Reservierung vorliegen und ich konnte in das Zimmer einziehen, das ich mir bei der Besichtigung beim letzten Mal in Quito ausgesucht hatte.
Lief also alles nach Plan!

Mein Zimmer liegt im obersten Stock, genau gegenüber


Ein Haus mit viel Charme!


Und einem netten kleinen Garten!



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