26.4.
Schon seit einigen Jahren bin ich ein großer Fan von Free Walking Tours, die zwar gratis angeboten werden, man aber am Ende dem Guide jedoch einen beliebigen Betrag gibt, wenn's gefallen hat. Der Vorteil dabei ist, dass diese Touren meist von jungen Leuten durchgeführt werden, die auch dort leben, wo sie führen und dies meist unterhaltsam und überzeugend rüberbringen. Sie spulen nicht eine lange Litanei von Fakten herunter, die man eh nicht alle behalten kann, sondern beschränken sich aufs Wesentliche und bauen manchmal sogar noch kleine kulinarische Tastings mit ein.
So hatte ich mir für heute das historische Viertel ausgesucht, in dem ich auch wohnte. Es gibt mehrere Anbieter im Internet und ich entschied mich für Quitostreettours.com, was ich nicht bereuen sollte.Wir waren nur zu fünft, was mir für den Guide zwar sehr leid tat (Jorge meinte dazu, dass es in der Nebensaison normal sei), für uns Teilnehmer aber natürlich optimal war.
Zwar konnte ich mir auch nicht alles merken, was er uns zu den einzelnen Stationen erzählte (und er wusste eine Menge!), doch er würzte seine Tour durch einige 'Versucherle' und Anekdötchen.
Hier ein paar Fotos aus unserer über 4-stündigen (!) Tour:
Älteste Kirche in Quito
Unser Guide Jorge, dessen Begeisterung für alles Historische uns einfach mitriss!
Zentrum der zeitgenössischen Kunst
Basílica del Voto Nacional von 1909
Größte neugotische Basilika Amerikas
Graffiti an einer Schule
Man will zu mehr Pünktlichkeit erziehen!
Diese populäre Schule hat inzwischen 5000 Schüler und arbeitet in drei ‚Schichten‘!
Kinder aus weniger wohlhabenden Familien müssen tagsüber arbeiten
und gehen abends (bis 23h!) zur Schule.
Süß-salzige Mischung verschiedener Nüsse
Eine sehr erfolgreiche Bäckerei und bekannt für die besten Quesadillas, ein süßes Gebäck
Hinten links - das sind sie!
Diese heißen Pristiños
Hier im Park kann man auf Süßigkeiten schießen - ohne Visier!
Hinterher war ich erst mal genug 'geloffen' und überlegte, wo man gut sitzen konnte.. Ja klar: beim Frisör! Das war überfällig, denn meine Haare waren durch Sonne und Salzwasser sehr spröde geworden, vom grauen Scheitel ganz zu schweigen! Beim letzten Aufenthalt in Quito war mir ein Frisörsalon ins Auge gefallen und den steuerte ich nun an.
Es waren keine Kunden da und so konnte ich gleich hier bleiben. Färben und schneiden für 37$ - das war ein Wort!
Anschließend marschierte ich zu meinem Hotel an der Plaza de Sto. Domingo und setzte mich in das kleine Gärtchen hinter dem Haus: Der Blog wollte ja befüllt werden!


















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