Montag, 1. April 2019

Geheimnisvolle Nazca-Linien

30.3. 
Ein weiteres Highlight stand mir nun bevor: der Flug über die Nazca-Linien! Bis vor kurzem wusste ich gar nicht, dass es sie gibt - habe schon lange nicht mehr in meinen Erik van Däniken Büchern gelesen!!! Landebahnen für Außerirdische wollte ich schon immer mal sehen und das war die Gelegenheit dazu!
Um halb acht wurde ich im Hotel abgeholt; bis aber alle eingesammelt und die Formalitäten erledigt waren, stieg ich dann kurz vor 10h in den kleinen Flieger. Egal, ich hatte ja Zeit! Zufällig waren wir nur zu fünft, obwohl eigentlich für 6 Passagiere Platz war und ich durfte hinten allein sitzen, womit ich nach links als auch nach rechts Fotos machen konnte. 
Wir flogen zwar alle Figuren ab, aber die waren mal links, mal rechts und unser Flieger kippte im Wechsel auf die entsprechende Seite. Das ging teilweise so schnell, dass ich nicht mal sehen konnte, ob's Handy überhaupt scharf stellte und musste hinterher viele Fotos löschen. Gut, dass ich genügend machen konnte. Die 30 Minuten vergingen sprichwörtlich wie im Flug und mir hat's dann nach dem vielen Hin- und Hergekippe auch gereicht! 
Hinterher wurde ich wieder zu meinem Hotel gebracht, wo mein Frühstück noch auf mich wartete, von der Oma liebevoll zubereitet mit Rührei und frischem Obstsaft!

Hier nun ein paar Eindrücke von den Nazca-Linien:



Die Panamericana geht sinnigerweise direkt mitten durch die Linien!!?








Und ein bisschen Landschaft:












Die Kreise unten sind die Acueductos de Cantalloc,  ein Bewässerungssystem aus der Nazcazeit. Es wurden 46 davon gebaut, von denen 32 heute noch funktionieren.
Man kann sie auch besichtigen, doch mir hat der Blick hier gereicht!


Der Tag war anschließend noch jung und ich entschloss mich das Museum über die Nasza-Kultur aufzusuchen. Praktischerweise war es quasi um die Ecke!
Es gab zu meiner Freude einen Ordner mit deutschen Erklärungen und ich arbeitete mich langsam an den Schautafeln und Ausstellungsstücken entlang. Leider gab es im ganzen Museum keine einzige Sitzgelegenheit, wo man hätte in Ruhe nachlesen können... So fotografierte ich die Texte einfach ab.

Das meinte das Museum zu den Nazca-Linien (Zitat aus dem Ordner!):

"Die Linien und platzähnlichen Darstellungen gehören der letzten Phase der Geolyphenperiode an. Sie überdecken teilweise die antiken Figuren. Die Plätze sind in der Form eines Trapezes, eines Rechtecks oder Dreiecks angelegt...(...) Wahrscheinlich wurden die Plätze für große Menschenansammlungen benutzt. Magisch-religiöse Rituale scheinen die logische Begründung für diese Geolyphen zu sein, da sich die Bewohner der Pampa in den umliegenden Flussoasen trafen. Die besondere Bodenbeschaffenheit der Pampa konservierte diese Geolyphen bis heute."

Es werden aber auch noch andere Deutungen aufgeführt.
Beeindruckend im Museum sind auch die vielen Fundstücke aus der ganzen Gegend.









Keine Kommentare:

Kommentar veröffentlichen