Donnerstag, 31. Januar 2019

Die Hoffnung stirbt zuletzt...

Der gestrige Tag (28.1.) war ein ziemliches Desaster, deshalb konnte es heute nur besser werden. Ein reichhaltiges Frühstücksbüffet stimmte uns schon mal äußerst versöhnlich, und als dann auch noch das bestellte Taxi kurz vor 11Uhr erschien, uns rechtzeitig am Flughafen absetzte und der Check-in reibungslos ablief, war die Welt wieder in Ordnung!
Dieser Zustand hielt bis zum Boarding an, als wir feststellten, dass wir diesmal in der LETZTEN Reihe saßen: Die, in welcher sich die Rückenlehne nicht verstellen lässt! (Da wurden bei mir böse Erinnerungen an einen Iberia-Flug von Miami nach Madrid wach!)
Große Begeisterung bei Harald, dessen Vordermann sich sofort absenkte!!! Ich tauschte mit Harald die Plätze und irgendwie brachten wir die 2 Flugstunden rum.

In Calama angekommen, konnten wir gleich den Transfer nach San Pedro de Atacama (SPA) buchen und saßen wenig später im Kleinbus dorthin. Unser erster Eindruck: Scheißwetter!!! In den Bergen hingen die Wolken und die Wetterprognose war auch dementsprechend! Hä??? Wir waren doch in der WÜSTE!?!? Wir wurden an unserem Hostel abgeladen und waren etwas überrascht, als wir uns zwei Stockbetten gegenüber sahen. (Krasser Kontrast zu der letzten Nacht!)
Ausgepackt war schnell und so machten wir uns auf zur Entdeckungstour durchs Zentrum. Das Gute hier in SPA sind die vielen Fußgängerzonen mit vielen kleinen Restaurants, Läden und sonstigen Shops. Die Fußgänger sind hauptsächlich Touris, und man erkennt sofort, dass das Städtchen fast ausschließlich vom Tourismus lebt. Die Gebäude sind aus rötlichem Ton und sehr kreativ gestaltet, insgesamt ergibt sich ein sehr harmonisches Stadtbild.










Dann suchten wir uns ein Restaurant und während des Essens zog plötzlich ein Gewitter auf. Als dann auch noch das Licht ausfiel, wurde auf romantische Kerzenbeleuchtung umgestellt und wir bestellten noch eine Runde Wein. Gegen später hörte der Regen dann zum Glück auf und wir suchten zwischen großen Pfützen auf der Lehmstraße unseren Weg.
Hermann durfte sich in den Stockbetten die obere Etage aussuchen und wir schickten noch ein Gebet für besseres Wetter gen Himmel, bevor wir müde einschliefen.

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