Nach den tollen Ausblicken auf die Welt unter uns setzte der Pilot zu einer weichen Landung an und schon waren wir über 1000km weiter nördlich angelangt. Noch im Flughafengebäude entledigten wir uns unserer Jacken und feierten die hohen Temperaturen. Der nächste Mietwagen war bald klargemacht und schon ging's los Richtung Stadtmitte. Wir fuhren durch viel Grün, sahen Kiefern, Tannen und bunte Gärten mit Blockhäusern und es war klar, warum das hier die 'argentinische Schweiz' genannt wird.
Vor uns scherte auf einmal ein Polizeiauto ein und wir fragten uns, in welcher Mission die hiesigen Ordnungshüter wohl unterwegs waren?!?! Dieser Aufgabenbereich erschien uns dann doch etwas befremdlich...
Mit Hilfe des Navis lotste Hermann den Harald über ein paar Schotterstraßen zu unserer Unterkunft und prompt übersahen wir alle drei das große Schild am Haus, wodurch wir noch a bissle länger suchten. Aber Ende gut - alles gut: Wir landeten in einem wunderschönen Holzhaus mit sagenhaftem Blick über den See. Nicht umsonst heißt es auch La Miralejos (was ich wohl mit 'Weiter Blick/Fernblick' übersetzen würde).
Mein Zimmer mit dem besten Ausblick!!
Das Haus ist übrigens über 80 Jahre alt und stand schon an drei unterschiedlichen Orten, darunter Buenos Aires!
Daniel, der Inhaber, schlug uns eine Tour mit dem Auto zum Cerro Otto vor, an dessen Fuße wir nun wohnten, und kurzentschlossen machten wir uns auf den Weg zum Hügel mit dem schönen deutschen Namen.
Über eine Schotterstraße (was auch sonst?!) gelangten wir mit viel Geschüttel nach oben und genossen den noch weiteren Blick, den strahlend blauen Himmel und die Sonne! Im Winter ist das alles übrigens Skigebiet, was uns jedoch nicht wirklich überzeugte!
Wie überall wurden auch hier oben von den anderen Touristen viele, viele Selfies gemacht und ein junger Mann posierte sogar mit nacktem Oberkörper! Ich fragte meine Männer, ob sie auch gerne so ein Foto von sich hätten, ... Sie wollten dann aber doch nicht!










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